Die Wahrscheinlichkeit an der Gürtelrose zu erkranken nimmt ab dem 50. Lebensjahr stetig zu. Frauen erkranken dabei etwas häufiger als Männer.

Häufig geht die akute Gürtelrose mit Juckreiz oder starken Schmerzen einher. Die häufigste Komplikation – die Betroffene jahrelang plagen kann – ist die Post-Zoster-Neuralgie. Die damit verbundenen starken Schmerzen sind nur schwer behandelbar. Häufig sind Betroffene in ihrem alltäglichen Leben und in ihrer Lebensfreude negativ beeinträchtigt.

Um vor der Erkrankung an Herpes Zoster zu schützen, empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) des Robert-Koch-Instituts bei allen über 60-Jährigen den seit März 2018 zugelassenen Totimpfstoff Shingrix. Dieser schützt wirksam und lang anhaltend vor Herpes Zoster, seinen Komplikationen und Spätfolgen. Außerdem wird die Impfung allen Patienten ab 50 Jahren mit einem erhöhten Herpes-Zoster-Risiko empfohlen. Dazu zählen unter anderem Patienten mit Diabetes, Asthma und Chronisch entzündlicher Darmerkrankung.

Unsere Impfbeauftragte Frau Schnichels informiert Sie gerne individuell ob für Sie eine Impfung gegen Gürtelrose sinnvoll ist und welche Kosten entstehen.

In den nächsten Monaten wird entschieden, ob die Kosten der Impfung von der Gesetzlichen Krankenversicherung übernommen werden. Bis dahin können wir Ihnen die Impfung als Wunschleistung auf Privatrezept anbieten. Die privaten Krankenversicherungen übernehmen die Kosten der Impfung. In vielen Fällen können Sie die Rechung bei Ihrer gesetzlichen Krankenversicherung einreichen und die Kosten werden nachträglich erstattet. Informieren Sie sich bitte bei Ihrer Krankenversicherung.

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